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Geschichte

Historie

Uralter Wegkreuzpunkt von der Ostspitze Dahnens, quer über die Our, Wendung in dem gegenüberliegenden Römerberge über die Höhen Dahnens, durch den Wehrbüsch, über die Lützkämper Höhe.

Ruinen von Römischen Siedlungen wurden auf dem Lützkämper Bann gefunden. Aus der "Eiflia illustrata" geht hervor, daß Lützkampen seit dem 11. Jahrhundert zur Herrschaft Ouren, einem Lehnsteil der Grafschaft Vianden gehörte, andererseits zur Herrschaft Dasburg zählte.

Viele Namen früherer Vogteien sind noch im Ort erhalten.

Zeitraffer

1794: Einmarsch franz. Revolutionstruppen, Plünderungen
1939: Evakuierung von Frauen und Kindern nach Mitteldeutschland
1944: Einmarsch der Amerikaner
1944: Evakuierung nach Belgien durch die Amerikaner
1945: erneute Evakuierung durch die Amerikaner
1946: französische Besatzung

1. Weltkrieg: 10 Gefallene
2. Weltkrieg: 27 Gefallene, 3 Vermißte, 6 Tote in der Zivilbevölkerung

Eckdaten der Entwicklung Lützkampens nach dem 2. Weltkrieg

1947: Lützkampen gehört zum Land Rheinland Pfalz, Kreis Prüm, Amtsverwaltung Daleiden
1955: Anschluß ans Kreiswasserwerk
1957: Kanalisierung
1970: Genehmigung und Einführung eines Gemeindewappens
"In 9 mal von Silber und Blau geteiltem Schilde ein goldener Keil, darin ein gestürztes blaues Schwert mit schwarzem Knauf und schwarzer Parierstange"
1971: Verwaltungsreform; Die Amtsverwaltung Daleiden wird aufgelöst. Lützkampen  gehört von nun an zur Verbandsgemeindeverwaltung Arzfeld.
1979: Bau eines Kindergartens
1987: Anbau einer Gymnastikhalle an die vorhandene Grundschule
1990: Einweihung des Dorfgemeinschaftshauses (früher Jugendheim)
2009: Einweihung des neuen Jugendheimes